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Pirelli Formel 1 News - Vorschau Singapur 2013

18. September 2013 von
Pirelli Formel 1 News - Vorschau Singapur 2013 Pirelli & C. S.p.A.

Nach den beiden schnellen und traditionsreichen Rennen von Spa und Monza im Herzen Europas zieht die Formel 1 nun weiter zu einem ganz anderen Austragungsort.

Auf dem hochmodernen Straßenkurs von Singapur fahren die Piloten nachts im Flutlicht. Für dieses einzigartige Rennwochenende nominierte Pirelli den supersoften P Zero Red sowie den Medium P Zero White. Neben der Fahrt bei Nacht tragen noch weitere Faktoren dazu bei, das Rennen auf dem Marina Bay Circuit zu etwas besonderem zu machen. So ist es in der Regel das längste Rennen der Saison, das häufig erst kurz vor dem Zeitlimit von zwei Stunden endete. Das bedeutet, die Autos starten in Singapur mit der größtmöglichen Tankfüllung. Darüber hinaus sind Regenfälle nicht ungewöhnlich, nicht selten kam bislang das Safety Car zum Einsatz. Diese Bedingungen wirken sich natürlich auf den Reifenverschleiß und somit auf die Strategie aus.

Paul Hembery: „In diesem Jahr liefern wir andere Reifen als 2012, als wir den soften und den supersoften Slick einsetzten. Der Grund: Die Mischungen der diesjährigen Kollektion sind weicher als im Vorjahr, um die Performance und den Grip zu maximieren. Singapur hat einen recht unebenen Asphalt. Das ist typisch für Straßenrennen. Zusätzlich wechselt durch die Straßenmarkierungen und Gullideckel ständig der Grip. Außerdem fahren wir bei Nacht. Das bedeutet, Strecken- und Lufttemperatur sinken im Verlauf des Rennens. Nicht zu vergessen: Die Autos starten wegen der vollen Tanks sehr schwer. Auch das wirkt sich direkt auf den Abrieb und den Verschleiß der Reifen aus. Darüber hinaus ist das Rennen sehr lang. Das bietet den Teams viele Optionen für ihre Strategien. Singapur ist tatsächlich in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Wir haben uns hier immer äußerst willkommen gefühlt. Unser Ziel ist wie immer, mit unseren Reifen dazu beizutragen, dass sowohl die Teams als auch die Zuschauer ein spektakuläres Rennen erleben. Wir suchen stets nach dem richtigen Kompromiss zwischen Performance und Verschleiß, um einen spannenden Wettkampf zu garantieren.“

Jean Alesi: „Ich bin in Singapur nie gestartet. Doch vor zwei Jahren habe ich mir das Rennen live angesehen. Ich kann es nur als phantastisch beschreiben: Was die Verantwortlichen hier erreicht haben, nimmt einem den Atem. Auch im TV bieten die Bilder eine besondere Optik. Aus meiner Sicht ist das Rennen für die Piloten und die Autos hart, weniger für die Reifen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist nicht so hoch, der Grip ist recht niedrig, die Bedingungen belasten das Gummi nicht zu sehr. Für die Fahrer ist es etwas anderes: Die hohen Temperaturen, die Luftfeuchtigkeit und die Länge des Rennens sind anstrengend. Spa und Monza beanspruchten die Reifen deutlich mehr. Ich denke, es wird interessant zu beobachten, welche Strategien die Teams wählen werden. Der supersofte Slick und der Medium bieten ihnen viele Optionen. Das ist ein faszinierender Aspekt der modernen Grand Prix Rennen.“

Die Anforderungen der Strecke an die Reifen:
Eine gute Traktion ist in Singapur besonders wichtig. Denn dieser Kurs hat die zweithöchste Anzahl an Kurven (23) in der Saison. Der Asphalt ist uneben und rutschig, der Grip verändert sich zusätzlich durch die Straßenmarkierungen und Gullideckel. Dennoch entwickeln die Autos beim Bremsen Kräfte bis zu 4,3 G.

Die Luftfeuchtigkeit schwankt in Singapur zwischen 75 und 90 Prozent, es regnet auch oft. Folglich besteht die Möglichkeit, dass der Intermediate Cinturato Green sowie der Regenreifen Cinturato Blue zum Einsatz kommen.

Die Boxengasse ist 404 Meter lang, das Tempolimit liegt bei 60 km/h. Daher dauert ein Boxenstopp in Singapur besonders lange: ein wichtiger Faktor bei der Strategie.

Technische Daten zu den Reifen:
Das Rennen in Singapur ist nicht nur das längste der Saison. Durch das viele Bremsen und Gas geben auf dem Straßenkurs ist der Spritverbrauch ebenfalls der höchste des Jahres. Rund eine halbe Runde fahren die Piloten mit Vollgas, allerdings müssen sie in einigen Bereichen auch stark abbremsen.

Die besten drei Fahrer 2012 wählten eine Zwei-Stopp-Strategie. Sebastian Vettel gewann das Rennen vom dritten Startplatz aus. Damals begann er mit den supersoften P Zero Red, fuhr anschließend zwei Stints mit den soften P Zero Yellow. Jenson Button wurde mit exakt derselben Strategie Zweiter. Die Top Ten von 2012 starteten alle mit dem supersoften Slick.

Die Teams müssen sich für Singapur eine sehr flexible Rennstrategie erarbeiten. Denn eine Safety Car-Phase ist höchst wahrscheinlich. Vergangenes Jahr war das Safety Car zweimal auf der Strecke. Die Piloten können diese Unterbrechung zum Beispiel für einen „freien“ Boxenstopp nutzen. Außerdem sinken durch das niedrigere Tempo Abrieb und Verschleiß der Reifen.

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