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Truck Race Trophy am Red Bull Ring

02. Mai 2016 von
Truck Race Trophy am Red Bull Ring Philip Platzer / Red Bull Content Pool

Es war das Wochenende der runden Geburtstage bei der Truck Race Trophy 2016 am Red Bull Ring.

Der dreifache Europameister Jochen Hahn stieß beim Auftakt der FIA European Truck Racing Championship in Spielberg mit seinem Team auf 20 erfolgreiche Jahre im Truck-Rennsport an und die diesjährige Partnerserie Formel Vau feierte ihr 50-jähriges Jubiläum in der Steiermark. In den Rennen 3 und 4 der PS-Giganten auf vier Rädern war der Regen-Experte Adam Lacko (CZE) nicht zu schlagen. Nachdem das diesjährige Heimspiel für den Österreicher Markus Altenstrasser am Samstag mit zwei Podestplätzen hervorragend begonnen hatte, belegte er am Sonntag Rang 10 und 11. Am gesamten Rennwochenende verfolgten 16.500 Zuschauer den ersten Saisonstopp 2016. Alle Informationen zur Truck Race Trophy 2016 sind unter www.projekt-spielberg.com/truckracetrophy zu finden.

Jochen Hahn Stammgast am Podest. Am Rennsonntag des ersten Saisonstopps der FIA European Truck Racing Championship 2016 in Spielberg waren die Piloten mit schwierigen Bedingungen konfrontiert. Der Tscheche Adam Lacko hatte die regennasse Strecke am besten im Griff. Von der Pole Position zog er dem restlichen Feld kontinuierlich davon und holte sich im dritten Rennen des Wochenendes den Sieg am Red Bull Ring. „Ich mag nasse Bedingungen, auch wenn es nicht leicht ist, als erster auf die Strecke zu gehen und nicht genau zu wissen, wo du den besten Grip hast. In den Rückspiegeln habe ich wegen der Gischt nichts gesehen und am Funk habe ich auch nicht mit dem Team gesprochen, weil ich sehr konzentriert sein musste“, kommentierte Lacko seine Leistung. Hinter ihm versuchte der Jubilar Jochen Hahn (GER) in den letzten Runden noch Position 2 gegen den Franzosen Anthony Janiec zu verteidigen, musste sich aber geschlagen geben und feierte seinen dritten Podestplatz in Folge: „Es war sehr nass heute. Ich hatte harte Zweikämpfe mit Gerhard Körber und Anthony Janiec. Adam Lacko ist unglaublich gefahren“, so der Deutsche. Nach zwei fulminanten 3. Rängen am Vortag ging der österreichische Lokalmatador Markus Altenstrasser vom 12. Startplatz auf die Strecke und konnte bis zur Zielflagge zwei Positionen gut machen.

Adam Lacko im Nassen nicht zu schlagen. Dass er durchaus das Feld auch von hinten aufrollen kann und ein wahrer Regen-Meister ist, stellte Adam Lacko beim Finale am Red Bull Ring, dem vierten Lauf des Wochenendes, eindrucksvoll unter Beweis. Nach gestürzter Startreihenfolge machte er von achter Stelle Platz um Platz gut und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Turbulente Szenen ereigneten sich kurz vor Ende des Rennens, als Thomas Robineau (FRA) und Eduardo Rodrigues (POR) im Kiesbett landeten. Das Rennen wurde abgebrochen und nach Runde 16 gewertet. Der Oberösterreicher Markus Altenstrasser belegte am Ende den 11. Platz. Natürlich boten die Partnerserien Suzuki Cup Europe/Austria, Formel Vau und Lotus Cup Eastern Europe den wetterfesten Fans auch am Sonntag abwechslungsreiche Rennaction.

Party, Boliden, echte Trucker und ein gigantischer Truck-Korso. Auch am Sonntag hatten die Fans der Truck Race Trophy in den Rennpausen am Red Bull Ring eine große Auswahl an Side Events, um sich abseits der Strecke zu vergnügen. Original amerikanische Straßenkreuzer und auf hochglanzpolierte Trucks sorgten für staunende Blicke. Bull Riding und Line-Dancing-Performances unterhielten die Gäste. Das Party-Highlight waren natürlich wie immer die Konzerte im Fanzelt auf der Westschleife mit dem Country-Star Tom Astor, der in seinen vielen Liedern die Trucker-Leidenschaft hochleben lässt und für prächtige Stimmung sorgte. Am Samstagabend rockten „Los Sharkos“ die Bühne und feierten mit den Motorsport-Fans ausgelassen in den Abend hinein. Als die Race-Trucks am Sonntag nach dem vierten Rennen ihre Motoren abstellten, schlug die große Stunde aller Trucker, die mit ihren Prachtexemplaren während des gesamten Wochenendes die Stellung im Trucker Camp gehalten hatten. Bei einem riesigen Korso mit hunderten Fahrzeugen hatten die stolzen Besitzer die Möglichkeit, zwei Runden auf der Rennstrecke rund um den „Stier von Spielberg“ zu drehen – ein außergewöhnlicher Blickfang für alle Zuschauer und ein würdiger Abschluss des Saisonauftaktes der FIA European Truck Racing Championship 2016!

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