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Alfa Romeo Giulia – die Rückkehr in die Herzen!

04. Juli 2015 von
Alfa Romeo Giulia – die Rückkehr in die Herzen! FCA Italy S.P.A.

Alfa Fans, auch Alfisti genannt, hatten in den letzten Jahren nichts zu lachen, wenn man von nicht leistbaren Geräten wie dem 8C und dem 4C absieht.

Aber was war da sonst? Ein Mito? Eine optische Beleidigung für alle die wissen was Stil bedeutet. Wenn Frauen sagen „der ist lieb“ wissen Männer, auf keinen Fall kaufen! Oder die Giulietta? Mit einer Gesamtoptik die man eher einem russischen Panzerdesigner zugetraut hätte. Nein, das sind keine wahren Alfas!

Doch jetzt scheint alles wieder gut zu werden und Alfa findet zu den alten Werten, nämlich Stil, Stil und nochmals Stil gepaart mit Sportlichkeit und Innovationen zurück.

Die neue Giulia soll es richten und von der Optik her ist das bereits gelungen. Eigenständig, hübsch und sportlich aggressiv. So muss ein Alfa aussehen. Das die Giulia, genauer gesagt das Topmodell Quadrifoglio Verde 510 PS via Allradantrieb in den Asphalt presst stimmt uns freudig, soll doch die 100 km/h Marke in unter 4 Sekunden fallen.

Wirklich genaue Daten sind noch nicht verfügbar, aber man spricht von 1500 kg, was man als wirklich leicht bezeichnen kann. Erreicht wird das durch den großzügigen Einsatz von – Sie ahnten es – Karbonmaterial und Aluminium. Sogar die Kardanwelle soll aus dem teuren, schwarzen Edelstoff gefertigt sein. Zusammen mit vielleicht silber lackierten Alu Dreieckslenkern könnte die Giulia selbst von unten ein optischer Leckerbissen werden.

Der einzig bisher offiziell bestätigte Motor, entwickelt mit Ferrari, ist ein 3,0 Liter Bi-Turbo V6 mit Zylinderabschaltung. Was sonst noch für Motoren kommen lässt sich nur erahnen und wir wollen nicht vorgreifen. Logisch und konsequent wären auch Dieselmotoren (man munkelt von über 300 PS im Selbstzünder) in den günstigeren Modellen so wie reine Hecktriebler. Der Allradantrieb dürfte vermutlich dem QV-Topmodell vorbehalten bleiben. Aber vielleicht erfahren wir ja im September (Frankfurter IAA) Genaueres.

Die Heckansicht mit fetten Auspuffendrohren erinnert an den Maserati Ghibli und es wird gemunkelt, dass Ghibli und Giulia sehr miteinander verwandt sind. Der Innenraum ist Alfa-typisch sportlich und minimalistisch. Es gibt kaum Knöpfe und Hebel die einen verwirren könnten, auffällig der Startknopf am Lenkrad. Auch eine Fahrdynamik-Regelung ist vorhanden und beim Topmodell wird es einen eigenen „Race“-Modus geben. Interessant auch, dass Alfa auf den überhand nehmenden Assistenzfirlefanz weitgehend verzichten will und das gezeigte Vorserienmodell mit einer Handschaltung ausgerüstet war. Die Lenkung soll angeblich extrem direkt ausgelegt sein. Was final dann wirklich kommt wird die Zukunft zeigen. Eines ist aber sicher, das Design ist so wie wir es von Alfa Romeo erwarten und in jedem Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

Forza Alfa Romeo! Ci vediamo in Frankfurt!

Autor: S.Terenyi

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4 Kommentare

  • Stolz Dietmar
    08. Juli 2015 von Stolz Dietmar

    Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden .....
    aber die Giulietta mit einem russischen Panzer zu vergleichen zeugt
    von massiver Geschmacksverirrung !

  • Andreas H.
    08. Juli 2015 von Andreas H.

    na ja... von allem ein bisschen was: ein bisschen Seat, ein bisschen Audi A4, ein bisschen Jaguar XF. Von allem ein bisschen ist leider ein bisschen sehr zu wenig. Alfa irrt seit Jahren auf dunklen Pfaden und sucht sich selbst und kann sich nicht finden. Ja, FIAT-Mutter, ja Konzernbaukasten - dennoch: das Ergebnis ist enttäuschend: Der 8C platzt vor Anabolika, zum 4C empfehle ich einfach die Berichte in der EVO auch der neue 4C Spider ist nicht besser. Nachdem es im Bereich 'normale' Autos bei Alfa mit der - insgesamt viel zu groß geratenen - Giulietta momentan nur ein Modell gibt und Alfa alle Zeit der Welt für einen Neustart hatte hätte man sich hier eine echtes Design-Highlight und vor allem mehr Mut erwarten können. Was waren das für Entwürfe, die erste Giulia, die Giulia GT (der "Bertone"), Montreal etc. Anstatt dessen Design-Einerlei, in der eigenen Design-Abteilung nett aus dem Computer heraus entworfen. So ein Neustart muß behutsam mit viel Bedacht, mit viel Liebe und Leidenschaft geschehen. All das sehe ich hier nicht. Herr Marcchione versucht wohl, das bei Maserati aufgegangene Konzept - fettes Design und fetter Ferrari-Motor - 1:1 auf Alfa umzumünzen, und ich weiß nicht ob ihm die Alfa-Klientel das abnimmt. Ich jedenfalls nicht.

  • Online Redaktion
    27. August 2015 von Online Redaktion

    Lieber Herr Andreas H.,

    vielen Dank für Ihren Kommentar. Es jedem recht zu machen ist immer schwer und leider hat auch Alfa da mehr als nur ein kleines Problem. Trotzdem, wenn man die Modelle der jüngeren Vergangenheit betrachtet, ist die Giulia ein echter, erkennbarer Desingfortschritt und wir hoffen, dass Alfa Romeo zur früher üblichen Eigenständigkeit zurück findet. So sehr wir uns auch abmühten, eine Ähnlichkeit zu Audi konnten wir auch nach mehreren Achterln vom guten Brunello nirgends entdecken ;)

    Mit vierblättrigen Grüßen
    S. Terenyi

  • Online Redaktion
    27. August 2015 von Online Redaktion

    Sehr geehrter Herr Stolz,

    herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Sie genau lesen, werden Sie erkennen, dass es nirgends den von Ihnen angesprochenen Vergleich zwischen Giulietta und einem Panzer gibt. Lediglich die groben Designunstimmigkeiten sollten aufs - im übrigen scherzhafte - Korn genommen werden. Nachdem ich fast alle Alfa Mittelklasse Modelle ab Bj. 1969 besessen habe, ausgenommen den Spider Osso di Sepia, der mir leider ebenso verwehrt blieb wie ein echter GTA, traue ich mich behaupten ein echter Alfisto zu sein. Und für einen solchen sind Designs a la Giulietta einfach nicht stimmig. Und dies sieht man auch sehr deutlich in der Zulassungsstatistik. Selbst wenn dies unpopulär erscheint, sind wir dennoch bemüht offen unsere Meinung zu sagen.

    Mit freundlichen Grüßen
    S.Terenyi

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