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Quo Vadis Lancia?

16. Januar 2016 von
Quo Vadis Lancia? Lancia Automobiles

Der Untergang einer legendären Marke oder warum wir Lancia nicht gehen lassen wollen!

Das sich Lancia auf den Heimatmarkt zurückzieht ist bekannt. Überleben wird Lancia das ziemlich sicher nicht.

Um 05.30 in der Früh standen wir knietief im Schnee. Die verdammte Kälte 1989 war unerträglich und wurde nur durch den Schnaps den die deutschen Fans mit hatten gelindert. Es war noch dunkel und man konnte nur wenig sehen. Aber einiges hören. Nichts hat so geklungen wie der Lancia Delta 16-Ventiler, kurz Integrale genannt. Schon aus der Ferne hörten wir wie Miki Biasion den Delta durch die Berge prügelte, da kam dann Leben in uns Fans, endlich ging es los. Das Sprotzen des Delta, das Zischen des Pop-Off-Ventils und das Turbofeuer konnte einem schon das Herz erwärmen, auch wenn es nur kurz andauerte und Biasion und Beifahrer Siviero mit kirschrot glühenden Bremsscheiben um die nächste Kurve verschwanden. Eine schöne Zeit war das!

Auf den Oldtimertreffen konnte man den Lancia Stratos fast nie fotografieren, es waren einfach zu viele Fans da. Und der Delta S4? Die Legende? Ein unfassbar geiles Gerät, böse, laut, schnell, durstig und wenn man die unglaublich selten gebotene Möglichkeit hatte mal mitzufahren einfach nur furchteinflößend. Lancia baute beeindruckende Autos, wie die Fulvia, eine Designikone und ihrer Zeit um Lichtjahre voraus. Oder der 037 Rally, den S4 Stradale usw. Lauter schöne und schnelle Geräte die Geschichte schrieben. Der Thema 8.32 mit dem Motor aus dem Ferrari 328, ein Wolf im Schafspelz und bildschön noch dazu. Der bei Jung und Alt beliebte Flitzer A112, ein Vorgänger der heutigen Mini-Generation. Uns würden noch so viele einfallen, besonders die Aurelia, aber lassen wir das und fragen uns lieber was ist denn da passiert? Hat man die Designer unter Drogen gesetzt?

Musa, Lybra, Zeta und Konsorten. Da bekommt man ja Augenkrebs, aber es gab zum Glück noch den Thesis, der zumindest auf den zweiten und dritten Blick etwas schöner war. In den letzten Jahren kein einziges Fahrzeug, das wirklich optisch ansprechend war. Dann noch der Voyager und der „neue“ Delta. Jedem Lancia Fan kam das blanke Grausen.

Irgendwie, wenn man sich all diese fahrenden Katastrophen ins Gedächtnis ruft, kommt es dann doch nicht so überraschend, dass Lancia de facto tot ist. Verschwunden vom internationalen Markt.

Welche Kräfte und welche Gründe (außer dem grausamen Design) daran beteiligt waren wissen wir nicht, es interessiert uns auch gar nicht. Wir wissen nur, dass eine große Marke gestorben ist und das tut uns unendlich leid. Es bleibt die Hoffnung, das Lancia irgendwann zurückkehrt und wieder Automobile baut die diese Bezeichnung verdienen.

Und so sagen wir zum Abschied leise: Arrivederci Lancia!

Autor: S.Terenyi

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